Ich bin nun Frei und werde diese auch Freiheit nutzen.
Ehrlich gesagt habe ich diese Ausbildung nur zur Absicherung gemacht, sollte ich mal im Leben scheitern...
Naja, die Geschichte ist in Wirklichkeit etwas länger. Wir haben ja Zeit, lasst mich mal überlegen :)
5 years ago. Wir schreiben das Jahr 2011, ich bin gerade mal 15 Jahre alt und in der 10. Klasse einer Berliner Realschule. Ich muss zugestehen, bisher war es eine der entspanntesten Zeiten in meinem Leben: Oft Unterrichtsausfall, manchmal erst um 9 Uhr Schulbeginn und schon um 14 Uhr Schluß gehabt, zuhause megaviel WoW gezockt und World of Tanks hab ich da auch grad entdeckt und einen Stammplatz auf meiner Festplatte reserviert. Hausaufgaben gab es wenig, wenn dann hab ich sie meist noch in der Schule gemacht. Gelernt habe ich in den 4 Jahren Oberstufe, ungefähr 10 Mal zuhause. Also 3 mal im Jahr, höchstens.
Naja, also fast nix gemacht und ich war trotzdem der zweitbeste der Klasse mit einem Notenschnitt von 2,3.
Ich hatte nie den Anspruch nur einsen zu schreiben, wofür? Dafür dass ich gezwungen werde an diesem Ort Schule zu sein? Bitte nicht falsch verstehen, Schule ist gut und jedes Kind sollte auch weiter in Zukunft die Pflicht haben diese Institution zu besuchen.
Kleine Lektion am Rande: Egal welche Noten ihr auf Eurem Zeugnis habt, ihr könnt trotzdem mit Leidenschaft an etwas arbeiten und damit eurer Leben gestalten, auch wenn euch Lehrer eine 6 dafür geben würden.
Um mal auf den Punkt zu kommen, meine Oberstufenzeit war unterfordernd. Woran das liegt?
Ich gebe 2 Personen ganz klar die Schuld daran, 2 Personen nicht mehr, nicht weniger:
Meine Mutter und mein Stiefvater.
Für mich sind das die Hauptschuldigen an meiner "etwas" schiefgelaufenen Kindheit.
Ich kann mich noch so gut daran erinnern, als wäre es erst letzte Woche gewesen, wie wir Silvester 2007 (ich 11 Jahre alt) an der Spree standen mit 10 anderen Bekannten ich im Rausch meiner Knaller in die Luft jagte und meine Mutter halbe stunde vor 2008 laut diesen Satz sagte: "Ich habe angst, dass er auf dem Gymnasium überfordert sein wird und untergehen wird."
Ich habe ihn mir zu diesem Zeitpunkt nur gemerkt, nicht bewertet. Ich war viel zu viel in meiner Computerspielwelt beschäftigt, als mich mit solchen Punkten auseinander zu setzen.
Naja wie dem auch sei: Kindheit hätte besser sein können, mehr Förderung und Vertrauen durch meine Eltern hätte mir gut getan.
Ich werde ja vielleicht ein anderes Mal mehr drüber erzählen können.
Naja, die Geschichte ist in Wirklichkeit etwas länger. Wir haben ja Zeit, lasst mich mal überlegen :)
5 years ago. Wir schreiben das Jahr 2011, ich bin gerade mal 15 Jahre alt und in der 10. Klasse einer Berliner Realschule. Ich muss zugestehen, bisher war es eine der entspanntesten Zeiten in meinem Leben: Oft Unterrichtsausfall, manchmal erst um 9 Uhr Schulbeginn und schon um 14 Uhr Schluß gehabt, zuhause megaviel WoW gezockt und World of Tanks hab ich da auch grad entdeckt und einen Stammplatz auf meiner Festplatte reserviert. Hausaufgaben gab es wenig, wenn dann hab ich sie meist noch in der Schule gemacht. Gelernt habe ich in den 4 Jahren Oberstufe, ungefähr 10 Mal zuhause. Also 3 mal im Jahr, höchstens.
Naja, also fast nix gemacht und ich war trotzdem der zweitbeste der Klasse mit einem Notenschnitt von 2,3.
Ich hatte nie den Anspruch nur einsen zu schreiben, wofür? Dafür dass ich gezwungen werde an diesem Ort Schule zu sein? Bitte nicht falsch verstehen, Schule ist gut und jedes Kind sollte auch weiter in Zukunft die Pflicht haben diese Institution zu besuchen.
Kleine Lektion am Rande: Egal welche Noten ihr auf Eurem Zeugnis habt, ihr könnt trotzdem mit Leidenschaft an etwas arbeiten und damit eurer Leben gestalten, auch wenn euch Lehrer eine 6 dafür geben würden.
Um mal auf den Punkt zu kommen, meine Oberstufenzeit war unterfordernd. Woran das liegt?
Ich gebe 2 Personen ganz klar die Schuld daran, 2 Personen nicht mehr, nicht weniger:
Meine Mutter und mein Stiefvater.
Für mich sind das die Hauptschuldigen an meiner "etwas" schiefgelaufenen Kindheit.
Ich kann mich noch so gut daran erinnern, als wäre es erst letzte Woche gewesen, wie wir Silvester 2007 (ich 11 Jahre alt) an der Spree standen mit 10 anderen Bekannten ich im Rausch meiner Knaller in die Luft jagte und meine Mutter halbe stunde vor 2008 laut diesen Satz sagte: "Ich habe angst, dass er auf dem Gymnasium überfordert sein wird und untergehen wird."
Ich habe ihn mir zu diesem Zeitpunkt nur gemerkt, nicht bewertet. Ich war viel zu viel in meiner Computerspielwelt beschäftigt, als mich mit solchen Punkten auseinander zu setzen.
Naja wie dem auch sei: Kindheit hätte besser sein können, mehr Förderung und Vertrauen durch meine Eltern hätte mir gut getan.
Ich werde ja vielleicht ein anderes Mal mehr drüber erzählen können.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen