Samstag, 27. Mai 2017

So, Finishspurt Nr. 1

So. *kratzt sich an der Schläfe*
28.05.2017 - Sonntag. 

Ich habe vergangenen Montag meine Hausaufgabe für meine Hochschulbewerbung abgegeben. Es war nicht perfekt, aber mein Empfinden sagt mir, dass es relativ gut war.
Die Hausaufgaben werden nun geprüft und nächste Woche dürfte ich Bescheid bekommen ob ich in die Endbewerberrunde komme oder nicht.
Ich bin echt gespannt auf den Brief.

Weil dann wird der Termin feststehen wann meine Designmappe fertig sein MUSS.
Seit 10 Monaten quält mich dieses Projekt "Designmappe" und nun - nach etlichen schlaflosen Nächten - möchte ich diesen Druck endlich bald ablassen können.

Leider ist die Designmappe bei weitem noch nicht fertig. Ehrlich gesagt habe ich zwar schon eine Pappmappe angeschafft, allerdings befindet sich in dieser noch... nichts.

Ich habe einige digitale Arbeiten und... naja der Rest ist eher Prototypenzeugs, der dort garantiert nicht rein sollte. 
ABER ich kann stolz meine Wunderlist zeigen (ja ich benutze Wunderlist) und dort sind in meiner Verwaltungsliste "Designmappe" ganze 33 Punkte, an ausgebrainstormten Konzepten und Ideen, die ich nur noch umsetzen muss.
EINFACH MAL MACHEN - sage ich mir... und dann ist da auch schon wieder dieser lästige Fussel, der mich wieder einmal ablenkt. 

Dieses selbstständige Arbeitsverhalten ist echt grausam im Moment und ich muss wirklich viel tun an mir selbst, damit ich diese großen Pläne in meinem Kopf nicht mit ins Grab nehme, sondern die Außenwelt dran teilhaben lasse und eventuell die Welt damit ein kleines Stück besser mache.

Kurzes Auf den Grund gehen: 

Kindheit. Scheiße. Unkonzentration. Unterschwellige Aggressionen. Wird nicht fertig das Projekt. :/ 

Naja in der Vergangenheit kann ich mich nur an eine Sache erinnern, an der ich fast gescheitert bin: Meine praktische Abschlussprüfung in der Ausbildung. Ich war zu dem Zeitpunkt psychisch ziemlich am Boden der Weltmeere angelangt - war halt ziemlich dunkel. Heute geht es mir OK - aber bei weitem nicht gut.... In 30 Tagen gibt es dazu bestimmt auch noch einen Blog.

Jetzt heißt es erstmal die nächsten 14 Tage so hart zu arbeiten, wie zuletzt vor 2 1/2 Jahren - als ich Projektleiter war.  

Ahhh fuck - alles großgeschrieben. Egal - gut nacht. 

Freitag, 30. Dezember 2016

Jahresrückblog 2016

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu ...
Am 5. Januar hatte ich meinen Neujahrsvorsatz umgesetzt und diesen Blog gestartet, man kann es also als kleinen Erfolg sehen, dass ich jetzt im Dezember immer noch an diesem Blog arbeite.

Leider bin ich wirklich seit September enorm beschäftigt mit meinem Fachabitur, was bis Juni läuft und daher wird wahrscheinlich in nächster Zeit kaum Zeit für diesen Blog sein.
Aber ich habe ja noch nicht erzählt, dass dieses Fachabitur für mich eigentlich nur ein Nebenjob ist... Denn die meiste Zeit arbeite ich an großartigen Projekten, die ich nächstes Jahr releasen möchte und auch natürlich mit Euch hier teilen werde!

2016 fing für mich depressiv, unfrei und dumm an. "Dumm an" in dem Sinne, dass mein näheres Umfeld Familie, Kollegen etc. relativ schwer dumm war. Heute kann ich sagen: Es hat sich gebessert.
Ich bin nicht mehr wirklich Depressiv, ich bin frei,  SEHR FREI sogar, frei wie ein Vogel und mein Umfeld ist noch nicht das Beste, aber es hat im arethmetischen Mittel ein paar IQ-Punkte gewonnen.
Versteht mich nicht falsch, mir ist der IQ einer Person wirklich egal... Aber wenn ich mit Personen zu zu tun habe, die nicht einmal wissen und sich auch nicht belehren lassen, was ein produktives Arbeitsumfeld ist und wie man heutzutage ein produktives Arbeitsumfeld gestaltet, dann fällt mir zu diesen Personen wirklich nichts besseres ein, als: Schwerbehindert. Ameise. Nutzloses Leben.

Ich arbeite mit Elan weiter daran, mein Umfeld umzugestalten, mit Personen, die mir vllt auch mal mehr Input geben und nicht nur ich Ihnen Inpout. Am meisten Nachholbedarf besteht momentan daran kompatibler mit den meisten Menschen zu werden, aber ich liebe eigentlich meine Individualität jetzt schon und ich scheue mich nicht, das zu sagen, was ich denke (merkt man vllt auch manchmal hier im Blog;). Naja und es gibt so ca. 50% der Menschen, die dann immer ein Problem damit haben :D

Um auf  2016 zurückzukommen: Ich habe irgendwie erfolgreich meine erste Ausbildung abgeschlossen, habe dann nach einem Monat gekündigt und habe das gemacht worauf ich Bock habe, wie ich es jetzt immer noch tue, habe viele neue Menschen kennengelernt und Freunde gewonnen. Ich fühle  mich auf jeden Fall gut :)


heute ist silvester und ich habe nicht anderes mehr als knaller im kopf. ich verrate euch aber jetzt schon einen meiner neujahrsvorsätze: in zukunft alles weiter radikal vereinfachen. ich starte mal damit, dass ich alles klein schreibe, als teil meines neuen stiles ;)

guten rutsch meine homies!

Freitag, 8. Juli 2016

=))

Weißt Du was mir aufgefallen ist
Eigentlich bin ich furchtbar introvertiert 
Aber ich versuche krampfhaft extrovertiert zu sein…
Und das kommt garnicht gut an … 
In Zukunft: Back to the routes: Ruhiger, schüchterner Koko. So sollte ich mich auch wieder wohler fühlen. Und die Leute kommen mit mir dann auch wieder besser klar. 
Mehr zuhören, statt reden. Mein neues Motto. 
Ich kann ja in der Zeit, wo ich weniger rede, mehr auf meine Körpersprache und Mimik achten
Ach danke lieber Leser, dank dir brauch ich keine Psychotherapeuten app 😊 (: 

Deine Existenz alleine hilft mir schon

Samstag, 25. Juni 2016

Der Traum.


... Ich sitze irgendwo in England und unterhalte mich mit netten Mädchen aus der Region, es ist tief in der Nacht und wenn ich mich nicht täusche sehe ich schon die ersten Sonnenstrahlen, die den Horizont leicht gelborange beleuchten. Ich frage mich wie ich hier gelandet bin in diesem England, ich habe Angst. Ich überlege mir wie ich zurückkomme in meine geliebte Heimat nach Dessau.

Auf die Nachfrage wie ich denn von hier am schnellsten nach London komme, wird mir erwidert ich solle in diese Richtung gehen. "Da hin?", zeigte ich zur Sicherheit fragend. "Nein, gehe da hin, du musst da hin, ttthhheeeerreee!", grölten die 3 Mädchen gleichzeitig. Ich war nun wirklich am Höhepunkt meiner Angst angekommen. Ich rannte davon, in der Hoffnung den Bahnhof selbstständig zu finden und verschwand in den dunklen Gassen, dieses mysteriösen Ortes, irgendwo nördlich von London.
...

Meine Augen gingen auf, als ob mich eine Akupunktur Therapeutin mit mehreren Nadeln, nein Messern gleichzeitig am falschen Nerv getroffen hat.

Da lag ich nun. Wach, die Decke anstarrend und mit dem rechtem Arm nach meinem Handy schnappend. Nach 5-6 mal ins Leere greifen, erwischte ich mein Telefon und guckte gleich aufs Display: 9:09 Uhr. Cool. Ganz schön früh für einen Spätaufsteher. Ich guckte unter die Uhrzeit und konnte die Schockstarre von dem gerade geträumten Traum nicht ablegen, nein, sie wurde nur noch schlimmer.

"52% voted for Brexit", stand dort in einer Push-Mitteilung vom BBC. "DAX mit 1000 Punkten im Minus gestartet", schrieb die Tagesschau in meinen Lockscreen.

Nun war das Adrenalin drin, im Kopf, im ganzen Körper. Ich rief vor erstaunen Opa an, der wie jeden Tag schon seit 5 Uhr morgens wach ist. "Ja, Ja... Bringen die doch hier die ganze Zeit im Fernsehen", stammelte er und kam auf meine Derivate zu sprechen. "Verkauf sie jetzt, der geht gleich wieder hoch", hetzte er und meine Laune war schon wieder im Arsch, gerade erst aufgewacht und schon wieder gleich dieses sinnlose, dumme gehetze, nein eine unnötige Panikmache. "OPA: Fick Dich", dachte ich mir und öffnete mein Depot. 120% im Plus über eine Nacht, so viel hat sich der Wert meiner Short-Derivate auf den DAX vermehrt. Ich empfinde ein Glück keine Emotionen mehr, wenn sich mein Geld vermehrt oder vermindert. Geld verdirbt Menschen. Ich habe es wie ein Engländer nüchtern zur Kenntnis genommen und dank der Ablenkung verbesserte sich meine Laune wieder leicht, nachdem Downer von Opa.

Ich war nichtsdestotrotz schockiert über den Ausgang dieses Referendums. Ich denke dies wird der Anfang einer großen Finanzkrise 2.0 sein. Willkommen in den Jahren der Ungewissheit.


Sonntag, 1. Mai 2016

Den lang weilenden Rhythmus finden

Hallo Leute,

mein Leben ist gerade ein Auf und Ab. Mal schwebe ich auf Wolke 7, mal bin ich von dieser Wolke gefallen und hart, hart, hart auf den Boden der Tatsachen aufgeklatscht.
Natürlich frage ich mich warum das so ist...
Ich habe den Schuldigen für meine Probleme gefunden: Prokrastination, besser bekannt als Aufschieberitis.
Seitdem ich mich in keinem von anderen gesteuerten Arbeitssystem mehr befinde, habe ich enorme Probleme einen initialen Zündfunken zu finden, um früh aus dem Bett zu kommen oder einfach mal eine ganz normale Aufgabe anzufangen. Das endet dann meistens so: Ich fühle mich wie ein Stück Scheiße, das am Ende des Tages NICHTS geschafft hat... Richtig gammlig.
Ich werde am besten morgen mal beim Psychotherapeuten anrufen, um diese Prokrastination behandeln zu lassen, bisher habe ich niemanden in meinem Umfeld gefunden, der mir nachhaltig helfen konnte. Also anrufen, hehe gut... Wenn ich es nicht bis nach 18 Uhr hinausschiebe... So schlimme ist es mittlerweile.

Ich dachte mir auch einfach so... Du musst Deinen Rhythmus finden.

Mittwoch, 20. April 2016

Planlos?

Hej,

mir wurde und wird immer noch vorgeworfen, dass ich planlos sei...
Und ich sage: Ihr habt recht, ich habe nicht wirklich einen detaillierten Plan.

Ich möchte mein eigenes Unternehmen starten und mein Plan ist, naja gelinde gesagt "Open Source"...  Ich habe eine Richtung, möchte mich aber nicht wirklich festlegen auf Details weil ich glaube, dass meine Ideen nicht auf anhieb die beste Lösung von Problemen sind. Im Moment bin ich dabei viele Menschen kennenzulernen und ich versuche Ihre Motivationen und Intentionen kennenzulernen. Ich war nie gut darin mit anderen Menschen zu kommunizieren und großartige Gespräche zu führen.
Es fällt mir verdammt schwer.
Ich bin eher der introvertierte und autistische Typ.
Aber dennoch glaube ich, können sich Menschen verändern, wenn sie den nötigen Willen und die nötige Stärke besitzen, auch mal ins richtig kalte und tiefe Wasser zu springen, obwohl man nicht schwimmen kann. Ich glaube man muss den Weg finden, wo das Wasser nicht so kalt ist und nicht solo tief ist und dann immer weiter rein gehen. Aber das ist super schwer...

Ich bin erst 20, ich weiß immer noch nicht mit welchem Maßstab ich meine Leistungen messen soll. Steve Jobs ist mein größtes Vorbild... Was hat er in dem Alter gemacht? Er hat gekifft und mit Steve Wozniak Telefondurchwahlen gehackt... Er hatte Spaß und ich glaube ich sollte wieder auf einen Weg kommen, wo ich auch wieder Spaß finde... Bei Siemens hatte ich nicht sonderlich Spaß, zumindestens nicht nach der Ausbildung, die Ausbildung was sehr gut...
Vielleicht beginne ich das Fachabitur und suche eine 20 Stunden Stelle, die mich für die nächsten 2 Jahre finanziert, um dann ein Studium zu beginnen.
Aber eins weiß ich: Die Projekte die ich angefangen habe, werde ich auch in Zukunft weiterführen, auch wenns nur "nebenbei" ist. Vielleicht wird's ja mal was. :)

Liebe Grüße

Der nicht ganz ausgeglichene Koko